Einzigartig wie das Appenzellerland:

Die Krimis von Andreas Giger

 

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Willkommen bei den Appenzeller- und Marken-Krimis von Andreas Giger

mein jüngster Leser...

Aus dem ersten Appenzeller-Krimi sind mittlerweile zwei Dutzend Marken-Krimis geworden, darunter acht Gemeinde-Krimis. Und es wird weitergehen....

Eine Liste aller bisher geschriebenen Marken-Krimis sowie Hintergünde dazu gibt es

hier

Und hier ein Frühlingsporträt des Autors aus "A" - Die Ostschweizer Wochenzeitung

Wald: Andreas Giger aus Wald hat ein ungewöhnliches Geschäftsmodell entwickelt. Er schreibt für Firmen und Gemeinden Kriminalgeschichten auf Bestellung. «Ich wohne im Gasthaus Hirschen in Wald», sagt Andreas Giger am Telefon. Dieses liegt nicht etwa im Dorfzentrum, sondern auf einen Hügel mit freiem Blick über das Appenzellerland. In einer Wohnung oberhalb des Säli hat sich der Schriftsteller seinen Wohn- und Arbeitsreich eingerichtet. Seit acht Jahren schreibt der 67-Jährige hier oben Krimis und hat damit eine gewisse Bekanntheit erlangt. Am Anfang seiner «Krimikarriere» habe ein Geburtstagsfest gestanden, erinnert er sich. «Zu meinem Sechzigsten habe ich sechzig Gäste eingeladen. Ich wollte diesen als Andenken ein Buch mitgeben, das erklärt, warum ich hier bin und was mich am Appenzellerland so fasziniert.» Die Idee zum Krimi kam ihm auf einer Postautofahrt. «Bei der Haltestelle Bleiche merkte ich, das reimt sich ja auf Leiche.» Weil viele seiner Geburtstagsgäste aus Deutschland kamen und aus der Werbung das «Appenzeller Käsegeheimnis» kennen, baute er die Kriminalgeschichte darauf auf. Eine «Leiche in der Bleiche» erschien 2011 als Privatdruck. Die Sortenorganisation Appenzeller Käse wurde auf das Buch aufmerksam und nutze es als Werbegeschenk. Zu diesem Thema schrieb er zwei weitere Werke «Leichenraub mit Eichenlaub» und «Mord im Nord». Die gereimten Titel wurden zum Markenzeichen, das er beibehalten hat. Nach den ersten drei Werken änderte Andreas Giger die Vorgehensweise. Statt für seine fertigen Manuskripte einen Verleger zu suchen, akquiriert er nun aktiv Schreibaufträge bei Grossfirmen oder Gemeinden. Dabei bedinge er sich volle künstlerische Freiheit aus, so Giger. «Natürlich hat der Kunde ein Vetorecht.» Für das Genre des Krimis hat er sich entschieden, weil es sehr populär sei, so Giger. «Ausserdem kann ich jedes Thema darin unterbringen, sei es Geschichtliches oder Gesellschaftspolitisches.» Er achte immer darauf, dass der Humor nicht zu kurz komme. «Man soll bei der Lektüre schmunzeln können.» Die Hauptpersonen in den Krimis seien frei erfunden, wobei Ähnlichkeiten mit realen Personen durchaus erwünscht seien. Die Firmenchefs kämen jeweils in den Büchern vor und seien als solche erkennbar. Einige seiner Kunden kommen auch aus dem Appenzellerland, so die Fluora Leuchten, Herbamed in Bühler und die Luftseilbahn Hoher Kasten. Im Laufe der Zeit habe er eine ganz eigene Arbeitsmethode entwickelt, sagt Andreas Giger. In der Regel verbringe er drei bis vier Tage mit Recherche vor Ort. Wenn er mit der eigentlichen Schreibarbeit beginne, bliebe er dabei. «Zuerst sammle ich relativ chaotisch alles, was mir zu dem jeweiligen Thema in den Sinn kommt.» Den darauffolgenden Schritt vergleicht er mit der Entwicklung einer Schwarzweissfotografie im Labor. «Eine Zeitlang geschieht nichts, doch plötzlich beginnen sich auf dem weissen Fotopapier Konturen abzuzeichnen, die immer deutlicher werden und die ich schliesslich mit den Details füllen kann.» Drei Wochen brauche er in der Regel, um ein Buch mit 150 Seiten zu schrieben. Er habe immer gern und schnell geschrieben. In jüngeren Jahren waren es vor allem Sachbücher, wissenschaftliche Publikationen, politische Postulate und journalistische Artikel. Die Ideen kommen ihm oft beim Spazieren im Appenzellerland, manchmal auch bei der Fahrt im Bus oder Zug. Geschichtliche Stoffe liegen ihm besonders, weil er vor seinem sozialwissenschaftlichen Studium zwei Semester Geschichte studiert hat. Zum 500-Jahr-Jubiläum schrieb er nochmals einen Appenzellerkrimi. «Heller Brand im Appenzellerland:» Für das Schreiben eines Marken-Krimis im üblichen Umfang verrechnet Giger ein Pauschalhonorar von rund 10’000 Franken. Dazu kommen noch Recherche-Spesen und die Kosten für die Buchproduktion. Reich werde er damit nicht. «Aber weil ich als Selbständigerwerbender über keine grosse Pension verfüge, ist das Geld sehr willkommen.» Mit seinem letzten Werk hat er das zweite Dutzend Krimis vollendet. Doch es sollen noch mehr werden. «Der Spassfaktor ist nach wie vor hoch. Bei der Recherche zu jedem Buch eröffnet sich mir eine neue Welt.»